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Transformation Empowerment

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Transformation Empowerment 04:

Nichtwissen – Basis um Neues zu entdecken.

Nichtwissen. Das klingt nach einer gefährlichen Drohung oder dunkelstem Mittelalter. Wer nichts weiß, muss alles glauben, sagt man. Oder: Wissen ist Macht. Aber Nichtwissen? Ein Zustand der auf jeden Fall so schnell wie möglich bekämpft werden muss. Außer man will Neues entdecken.

Insbesondere wenn es gefährlich und unklar wird, muss schnell ein Experte oder  eine Expertin her. Am besten ProfessorInnen, die aus dem elfenbeingetäfelten Turm zwischen möglichst staubigen Buchdeckeln die wahre und beruhigend ewig gültige Wahrheit verwalten und niemals Überblick und Kontrolle über die wahre Welt verliert. Oder ein prophetischer Zukunftsforscher mit heldenhaftem Weitblick erklärt uns farbenprächtig unsere Zukunft. Auch gut.

Chaos, die eigentliche kreative Ursuppe des Neuen, ist dagegen ein zu vermeidender Horrorzustand. Wenn es chaotisch und damit gefühlt unsicher wird, sehnen wir uns nach Klarheit, Einfachheit, Ordnung und eindeutigem Wissen über die Welt, wie sie ist und wie sie sein wird. PopulistInnen und ExpertInnen wissen diese Bedürftigkeit in klingende Münze und Gefolgschaft zu verwandeln.

Niemals wollen wir das Gefühl bekommen nicht zu wissen, was auf uns zukommt. Wir wollen nicht bemerken, dass die Welt nicht in unserem Sinn logisch und ordentlich ist und schon gar nicht daran erinnert werden, das wir nie Kontrolle und Erkenntnis über die Wirklichkeit, weder Gegenwart und schon gar nicht über die Gefahren und Entwicklung der Zukunft haben.

Wäre es doch dann unmöglich Gefahren zu berechnen und zu vermeiden.  Als Menschen, sind wir Wesen mit blühender Fantasie. Damit haben wir das wichigste Werkzeug für Angst vor dem Ungewissen. Umso mehr brauchen wir das trügersiche Gefühl HerrIn der Lage zu sein und auch in Zukunft, und uns vor den dunklen Mächten schützen zu können.

Schon wenige Tage nach dem 1. Corona-Lock Down nutzten viele Zukunftsforscher, ExpertInnen und Trendscouts unsere Kontrollbedürftigkeit und warteten mit ersten Szenarien auf. Auf leichtverständliche und zugespitzte Denkbilder komprimiert, wurde das Chaos glattgebürstet.

Denn, lieber eine klare Katastrophe, eine bekannte und wenn auch kaum zu bewältigende  Herausforderung vor Augen, als das noch unsichere, unbekannte Paradies. So sind wir seit langem wahre Meister in der Vermeidung und Verdrängung. Etwas zielgerichtet tun zu können, lenkt so herrlich vom Gefühl der momentaren Ohnmacht, dem für uns noch undurchdringlichen Chaos und Überforderung ab und suggeriert Macht über die Situation.

Die Autorität, die den/die scheinbar Wissende/n, den ExpertInnen von ihren Auftraggebern und Zuhörern bereitwillig verliehen wird, bedeutet dem Möglichkeitsraum, der immer mit Unsicherheit, Zweifel und Ängsten durchsetzt ist, eine klare Sicherheit entgegen stellen zu können. Nicht weil es jeder Experte oder jede Fachfrau unbedingt darauf anlegt. Die ZuhörerInnen geben ihrer Sehnsucht nach Ordnung und Eindeutigkeit mehr als breitwillig nach. Denn: Wer nichts weiß, muss alles glauben. Aber wer von Wissen abhängig ist, will zur Not alles glauben.

Dieser tolerierte Rückgriff auf sicheres und zwangsläufig altes Wissen bedeutet jedoch, das offene Potenzial der Zukunft, das sich nie(!) aus der Vergangenheit ableiten lässt, auszublenden. Aber wir tauschen lieber beruhigende wenn auch veraltete nicht mehr brauchbare Ordnung in unserem Kopf dafür ein, an zunehmend nicht mehr tragfähiger Zukunft zu leiden und auch unterzugehen wie viele Beispiele zeigen. Egal ob es der Untergang von marktbeherrschenden Unternehmen wie Nokia oder Kodak oder zahlreiche nur noch aus Geschichtsbüchern bekannte Hochkulturen sind, immer war die Vermeidung des kognitiven Ungleichgewichts wichtiger, als sich das Nichtwissen und damit Denkoffenheit zu gönnen.

Expertentum, Erfahrungs- und Fachwissen sind auf jeden Fall Superwaffen. Sie eliminieren zuverlässig jede abweichende Idee oder Meinung. Booooooom. Sie sind wichtig, wenn bisherige Lösungen auch weiterhin tragen können, Fehler repariert werden müssen und können und keine systemische Krise vorliegt. Aber immer wieder entdecken wir, dass unsere aktuellen Krisen ein sich selbstverstärkendes Dilemma sind. Ein klares Kennzeichen, das nur epochale Erneuerung diesen Knoten durchschlagen kann und radikales Neudenken unverzichtbar ist.

Die Einengung auf bisheriges Wissen ist tödlich, wenn es darum gehen, sich radikal neu zu denken, zu erfinden, um die aktuellen epochalen Krisen (beispielsweise Klimawandel, Digitalisierung) durch Prozesse echter Transformation zu entkommen.  Überall dort, wo Reparatur, Beschleunigung und Optimierung keine echten Antworten bieten und niemals bieten können.

Wer Neues entdecken will, darf auf dem Weg hinter den Denkhorizont NICHTS WISSEN, würde es doch den Blick verstellen. Wissen wirkt wie ein Spiegel in die Vergangenheit. Es zeigt uns in unserer bisherigen Identität und in Möglichkeiten von gestern. Mehr kann Wissen nicht bieten.

Wer sich traut bewusst NICHT zu WISSEN, sichere Meinungen, Erfahrungen und Vorurteile außen vor zu lassen, dem gelingt es am leichtesten die Wirklichkeit und damit sich selbst neu und anders sehen und undenkbare Potenziale zu entfesseln.

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